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Montag, 27. März 2017

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Fernsprechdienst

 

Mit der Auflösung der Fernmeldezüge (FMZ) des Katastrophenschutzes in Deutschland Anfang der 1990er-Jahre wurde auch ein Großteil der drahtge-bundenen Kommunikationstechnik aufgegeben. Sprechfunk und Mobilfunk schienen einen ausreichende Kommunikation in der Gefahrenabwehr sicherzustellen. Überreste des Fernsprechdienstes wurden in die öffentlichen Feuerwehren integriert, die Fahrzeuge und Material übernahmen. Auch bei den Hilfsorganisationen, so auch im Deutschen Roten Kreuz, verlor dieser Bereich immer mehr an Bedeutung und ihm haftete - völlig zu Unrecht - der Ruf an "veraltet und überflüssig" zu sein.

 

Ereignisse wie das ICE-Unglück von Eschede im Jahr 1998 und das Elbe-Hochwasser 2002 haben gezeigt, wie schnell die bestehenden Kommunikations-strukturen zusammenbrechen: Ausfall zentraler Systeme durch Stromausfälle, Überlastung der Sprechfunkkanäle, Zusammenbruch der Mobilfunk-netze, Ausfall des öffentlichen Telefonnetzes. Der Rückgriff auf die bewährte und robuste Technik des Fernsprechdienstes sicherte hier - gemeinsam mit neuen, moderneren Techniken - eine funktionierende Kommunikation auf der Führungsebene und somit ganz entscheidend den Einsatzerfolg!

 

Seit 2003 ist die auch Fachdienstbereitschaft wieder verstärkt in diesem Bereich aktiv. Die noch vorhandene Ausrüstung wurde überprüft und vervollständigt und mit der [Ausbildung] der Helfer begonnen.

 

Die zur Verfügung stehenden ehemaligen Ausbildungsunterlagen des KatS-Fernmeldedienstes, sowie entsprechende Dienstvorschriften und ähnliche Unterlagen sind auch Grundlage für die Informationen auf den folgenden Seiten.

 


Aufbau und Betrieb unabhängiger Fernsprechnetze


Wir sind in der Lage eigene, unabhängige [Fernsprechnetze] in Gebäuden und im Gelände, auch über grössere Entfernungen (25 km und mehr), aufbauen und zu betreiben. Diese Netze können dem DRK und/oder anderen BOS zur Verfügung stehen und Übergangsmöglichkeiten in andere Netze (öffentliches Telefonfestnetz, Mobilfunknetz) enthalten.

 

Hier folgen umfangreiche Informationen über den [Feldkabelbau]

 


Geräte und Material


Feldkabel [Details
Feldfernsprecher FF-54 [Details
Feldfernsprecher FF-63 (DDR) [Details
Fernsprechapparat OB-70 [Details
Fernsprechvermittlung 10 Anschl. OB [Details
Amtzusatz [Details
Fernsprechvermittlung 30 Anschl. OB folgt 
Automatische Vermittlung (Gateway GSM/UMTS) folgt 
Blitzschutzanschlussleisten folgt 
Erdungsmaterial folgt 
Ringübertrager folgt 
Rückentrage folgt 
Fernsprechkarren (Baukarren) [Details
Baugeräte (Drahtgabel, Baustangen u.ä.) folgt 

Letzte Änderung:09.08.2011