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Montag, 27. März 2017

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Sprechfunk

 

Die "Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" (kurz BOS) in Deutschland verfügen über ein eigenes Sprechfunknetz. Die gesamte bisher verwendete analoge Funktechnik ist seit ihrer Einführung in den 60er- und 70er-Jahren kompatibel. Dieses ermöglicht allen BOS im Bedarfsfalle die reibungslose Kommunikation untereinander. Vor allem im Tagesbetrieb ist der Sprechfunk das schnellste und wichtigste Kommunikationsmittel für die Einsatzkräfte.

 

Der DRK-Landesverband Niedersachsen ist als Mittelinstanz Lizenznehmer für den BOS-Sprechfunk und Ansprechpartner für die Dienststellen des Landes (Innenministerium, Zentrale Polizeidirektion). Er ist verantwortlich für den korrekten Einsatz der BOS-Funktechnik im Rahmen der Gesetze in den nachgeordneten DRK-Gliederungen und gegenüber diesen in IUK-Fragen weisungsbefugt. 

 

Der Leiter der Fachdienstbereitschaft Andreas Bruns besetzt in der Leitungsgruppe des LV die Funktion des Sachgebietsleiters IUK (S 6). Er ist als Fachmann für den gesamten Bereich der Kommunikations- und Nachrichtentechnik außerdem Landesbeauftragter für IUK und Ausbilder für den BOS-Sprechfunk.

 


 

Der die Fachdienstbereitschaft verfügt der DRK-Landesverband Niedersachsen über eine umfangreiche technische Kommunikationsausstattung.

 

Für den Bereich BOS-Sprechfunk gehören dazu

  • Sprechfunkgeräte 4-Meter für den Einsatz in Fahrzeugen oder Führungsstellen
  • Handsprechfunkgeräte 4-Meter
  • Handsprechfunkgeräte 2-Meter
  • Relaisstellengeräte für den Aufbau zusätzlicher Funkkreise oder Ersatz defekter Anlagen
  • Antennen für den mobilen und stationären Einsatz
  • (Steck-)Maste bis 10 m Höhe für die Errichtung von Antennenstandorten im Gelände

 

Am Standort Misburg erfolgt derzeit der Ausbau einer [Fernmeldezentrale] als Führungsstelle für den Landesverband. Die FDB wird diese Zentrale mit Betriebspersonal besetzen.

 

Der Einsatz von zusätzlichen Kommunikationsmitteln in einem (Groß-)Einsatz erfordert genaue Planung und weitreichende organisatiorische, technische und rechtliche Kentnisse. Daher geht die Ausbildung von Fachkräften der FDB im Bereich IUK weit über die "Standardausbildung" von Sprechfunkern im DRK hinaus - bspw. durch spezielle Lehrgänge an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallvorsorge und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

 

Für Großeinsätze steht die Fachdienstbereitschaft anderen DRK-Gliederungen mit Personal und Material unterstützend zur Verfügung. Sie kann über den Landesverband angefordert werden.

 


 

Für die Teilnahme am BOS-Sprechfunk ist eine Ausbildung erforderlich! Im Dienst dürfen Sprechfunkgeräte nur von Helfern mit der Grundausbildung bedient werden.

 

Übersicht [Fachliche Grundausbildung IUK im DRK-LV Niedersachsen]

 

Themen aus der Ausbildung


[Organisation]

 

[Vorschriften]

 

[Technische Grundlagen]

 

[Verkehrsarten]

 

[Verkehrsformen]

 

[Funkgeräte]

 

[Betriebsworte]

 

[Buchstabiertafel]

 

[Zahlentafel]

 

[Betriebsunterlagen]

 

[Kartenkunde]

 

 

Zusätzlich ist jeder Helfer für die Teilnahme am BOS-Sprechfunk schriftlich zu verpflichten. Die Verpflichtung ist von der zuständigen Dienststelle des Helfern durchzuführen und in der Personalakte abzulegen.

 

[Muster Verpflichtungsniederschrift]

 




Aus ANALOG wird DIGITAL. In den kommenden Jahen wird das bisherige analoges Funknetz durch ein digitales Sprach- und Datenfunknetz der BOS ersetzt. Aufgrund des Umfangs und der Kosten läuft seit vielen Jahren in Deutschland eine z.T. heftig geführte Diskussion über den Einstieg in die Digitaltechnik bei den BOS. In Niedersachsen begann 2007 mit dem Probebetrieb im Bereich Lüneburg die Umstellung des Funknetzes.

 

[Weitere Informationen]

 


Letzte Änderung:22.12.2011